Chancengleichheit

Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Problemen, sozialer Selektion und vertikaler Durchlässigkeit sind Netzwerk ImMigra essentielle Anliegen.

Als Gründerinnen ist unsere eigene Biografie geprägt durch Vorurteile und Ungleichheiten in der Gesellschaft. Jedoch haben wir die Chance gehabt Frauen zu begegnen, die gebildet, aufgeschlossen und erfolgreich sind und ihren intellektuellen Fähigkeiten einen Raum zum Ausleben bieten. Für uns sind sie immer noch Vorbilder. Diese Frauen, die wir in unterschiedlichen Bildungs- und Berufskontexten getroffen haben, waren es, welche uns auf unserem Weg ermutigt und bestärkt haben.

Vielen Frauen mit ähnlicher Herkunftsgeschichte aber bleiben diese Möglichkeiten immer noch fern. Häufig sind sich junge Frauen über ihre Kompetenzen und Potenziale nicht im Klaren, viele haben Angst davor zu scheitern und gehen weniger Wagnisse ein. Die Motive hierfür sind individueller Natur, oft liegt es daran, dass junge Frauen keine authentischen gesellschaftlich-kulturellen Vorbilder haben, die sie in ihren universitären oder beruflichen Vorstellungen bestärken. Deshalb ist unser Ziel: Junge Frauen durch gezieltes Mentoring zu ermutigen und zu inspirieren, den eigenen Weg zu gehen – selbst, wenn dieser gewagt zu sein scheint.