Gesellschaftliche Relevanz

Die Gesellschaft im Wandel bietet neue Partizipationsmöglichkeiten.

Netzwerk ImMigra wurde gegründet, weil es erkenntlich ist, dass sich unsere Gesellschaft verändert, wodurch sich neue Möglichkeiten der Partizipation ergeben. Dazu zählen vor allem die Diversität der Kulturen und die Vielfältigkeit der Individuen, die unser Zusammenleben definieren. Mit der beschriebenen Diversität, ist es ersichtlich, dass es viele unentdeckte junge Frauen mit Migrationsgeschichte gibt, die ein großes Potenzial für unsere Gesellschaft darstellen. Netzwerk ImMigra ist klar, das junge Frauen mit Migrationsgeschichte einer doppelten Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt und in diesbezüglich relevanten sozialen Umfeldern ausgesetzt sind. Es möchte einen großen Beitrag zur Verbesserung des gesellschaftlichen Lebens miteinander leisten und junge Frauen, die einen Bildungsaufstieg anstreben auf diesem Weg helfen und unterstützen.

Für uns ist deutlich, dass junge Frauen mit Migrationsgeschichte immer wieder mit Vorurteilen oder anderen Akzeptanzproblemen zu kämpfen haben. Als Beispiele dienen hier Situationen, in denen jene Frauen trotz eines universitären Abschlusses immer wieder auf den kulturellen Hintergrund oder auf vermeintliche Sprach – und Kommunikationsdefitize aufmerksam gemacht werden, was dazu führt, sich implizit als „Nicht-Deutsche“ Frau im Berufs – und Universitätsalltag wahrnehmen zu müssen und sich dadurch immer wieder neu beweisen zu müssen. Netzwerk ImMigra ist dazu gedacht junge Frauen zu ermutigen sich aktiv in der Gesellschaft zu beteiligen und einzubringen, um solchen Begegnungen, Erfahrungen und Dynamiken mit Nachdruck entgegen zu wirken.