Empowerment

Netzwerk ImMigra ist ein nachhaltiges Projekt, dass nicht nur eine, sondern nachfolgende Generationen von jungen Frauen mit Migrationsgeschichte unterstützt.

Netzwerk ImMigra ist ein nachhaltiges Unternehmen, dass nicht nur eine, sondern nachfolgende Generationen von jungen Frauen mit Migrationsgeschichte unterstützen und als Netzwerk helfen wird sich gesellschaftlich zu orientieren.

Ein weiterer Grund, weshalb wir denken, dass Netzwerk ImMigra eine wichtige gesellschaftliche Relevanz hat, ist das die Zahl an jungen Bildungsaufsteigerinnen mit Migrationsgeschichte wächst. Dadurch entstehen tendenziell einzelkämpferische Personen, die sich nicht vernetzen und sich dadurch kein Zusammenschluss bildet. Bisherige Netzwerke richten sich tendenziell eher an berufstätige Frauen, oder sind konfessionell gebunden und orientieren sich wenig an spezifischen Problemen und Hürden von Frauen aus migrantischen Kontexten. Uns ist bekannt, dass es die Organisation ArbeiterKind.de gibt, der wir auch angehören und voll unterstützen.

Netzwerk ImMigra möchte keine Konkurrenz zu ArbeiterKind.de sein, sondern ein zusätzliches Angebot speziell für Bildungsaufsteigerinnen mit Migrationsgeschichte schaffen. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass junge Frauen mit Migrationsgeschichte neben der sozialen Herkunft häufig auch mit anderen kulturellen Problemen zu kämpfen haben. Dies sind Probleme wie Verständnislosigkeit der Eltern, wenn die Tochter in eine andere Stadt für das Studium ziehen muss, in einer WG zu leben, Auslandssemester zu machen, ihre Eltern davon zu überzeugen, dass Studium nicht zwangsläufig bedeutet, dass man sich von seiner ursprünglichen Kultur entfernt und weitere solcher Probleme die auftreten. Dies sind Konflikte, die in unserem Umfeld beobachtet wurden.

Wir wollen, dass das Netzwerk jungen Frauen eine Austauschplattform bietet über solche Probleme zu sprechen und Lösungsstrategien zu entwickeln. Solche kulturellen Hindernisse sind für viele Frauen mit Migrationsgeschichte grundlegende Behinderungen auf ihrem beruflichen Werdegang und oft entstehen dadurch Konflikte, die sich verhärten und zu Spannungen führen. Netzwerk ImMigra möchte auch hier für mehr Aufklärung sorgen. Wir haben eine gesellschaftliche Lücke entdeckt, die wir schließen möchten. Das Ziel ist es als eigenständiger und gemeinnützige Organisation zu agieren und mit großen Vernetzungsplattformen wie beispielsweise ArbeiterKind.de zusammenzuarbeiten.